NACHLESE - Keller Steff Band in MUH 2
4.1.
2012

Keller Steff: "Nachad hob i hoid boarisch g'sunga" 

... Das neue Album „Narrisch“ ist die logische Fortsetzung des Debüts „Bulldogfahrer“: aufgekratzt übermütige Songs, die die beinahe schon kindliche Spielfreude der gesamten Band in sich bündeln und gefühlige Balladen, die beweisen, dass der Keller Steff eben mehr ist als der ewige Lausbub. Musikalisch hat sich die Keller Steff Band weiterentwickelt. Mit Gitarrist Franz Gries von „Bradley’s H“ und Schlagzeuger Chris Stöger sind zwei hervorragende Musiker zur Band gekommen – und doch ist sie dieselbe geblieben. Auch wenn der 12-taktige Blues allgegenwärtig ist, lässt sich das, was die vier Musiker der Keller Steff Band machen, doch nicht so einfach in irgendeine Schublade stecken – in eine selbstgezimmerte vielleicht. Mit ihrer unbedingten und unbändigen Spielfreude ist der Keller Steff Band eine zeitgemäße Interpretation des bayerischen Liedermachertums gelungen.

... Der Keller Steff ist kein Gaudibursch, kein Comedian, aber er kann ganze Säle unterhalten. Es sind seine Persönlichkeit, es sind die Lieder und Texte, die immer wieder ausbrechen.

Auszüge aus dem Artikel "Nachad hob i hoid boarisch g'sunga" aus der Zeitschrift MUH Heft 2. Der ausführliche Artikel ist hier auf unserer Homepage unter Presse als PDF abgelegt oder kann auch unter www.muh.by in der Ausgabe 2 der MUH nachgeblättert werden - Viel Spaß bei der NACHLESE und danke an das Team von MUH für diesen umfassenden und schönen Bericht.

NACHLESE: Keller Steff Band in Oberalteich
10.1.
2012

 .. Musiker und Entertainer

Oberalteich: Der Keller Steff begeisterte mit Scharfsinn und Witz  

(sp) Geniale Musiker, gute Akus­tik, jede Menge Schabernack und unwillkürliche Schlagfertigkeit prägten am Sonntagabend den Auf­tritt vom Keller Steff samt Band. Im Kulturforum Oberalteich sprang der Funke zwischen Publikum und Mu­sikern bereits nach den ersten Songs über. Dass sich der "Gaudibursch" Keller Steff auf der Bühne sichtlich wohlfühlte, wurde sowohl verbal als auch musikalisch mehrfach deut­lich. Über zweieinhalb Stunden gab der Oberbayer mit seinen Bandkol­legen Vollgas und begeisterte Jung und Alt.

Fetzig-rockige Nummern, etwas Rockabilly aber auch ruhige Blues­- und Reggaetitel gaben einen kleinen Einblick in die Vielseitigkeit des Künstlers und machten den Abend obendrein äußerst kurzweilig.

Mit einem lockeren "servus Ober­alteich“ betrat der Keller Steff die ­Bühne in Oberalteich. Zahlreiche Fans waren gekommen, um den Musiker vom Chiemsee zusammen mit seinen Bandkollegen Gerhart Zimmermann (Kontrabass), Franz Gries (Gitarre) und Christoph Stöger (Drums) zu hören. Der Keller Steff mit seiner unverwechselbaren bayerischen Mundart gab an diesem Abend nicht nur etliche Titel aus seinem Debütalbum "Bulldogfahrer" weder. Im ersten Teil sang er übers Dorfleben, die Naturgewalten, erzählte vom Biber und begeis­terte mit dem Song von der Oma und dem Opa, aber auch mit dem Lied „Königswobbler“.

Nach der Pause ging der impulsi­ve Auftritt weiter mit einem humor­vollen Lied über Kinderstreiche und das Beichten. Enorm sympathisch machten den Frontmann, der über alles singt, was ihn gerade beschäf­tigt, sein Lachen und die großen Augen, die er aufreißt und verdreht, während er mit seinen Händen er­klärt.

Beim Lied über die Dienstleistung eines Callcenters weinte nicht nur das Publikum Freudentränen, auch die Band kam über eine herzliche Lachpause nicht hinweg.

Der Titel "Flieg mit mir zum Mond, schau ma wer da wohnt". oder auch das Solostück „Mach jetzt das, was du später niemals mehr machst“ spiegelten zugleich die Sensibilität des gefühlvollen Lie­dermachers. Lang ersehnte Kulthits vom „Kaibeziang“  und vom „Herrn Pillermann“  folgten schließlich mit der ersten Zugabe. Sie brachten die Fans noch einmal zum Toben, sodass eine weitere Zugabe unum­gänglich wurde.

(Ausschnitt aus Zeitungsartikel vom 30. Nov 2011)

NACHLESE - Keller Steff Band in Landshut
28.11.
2011

 "Pack ma's!" 

Keller Steff Band spielt drei Stunden vor vollem Haus in der Alten Kaserne

Von Claudia Hagn (Bericht aus Landshuter Zeitung)

Der Keller Steff erzählt viel. Er erzählt vor seinen Songs, nach seinen Songs und in seinen Songs. Erzählt von dem nar­rischen Nachbarn, der sich in die Sichtachse zwischen dem Steff'schen Anwesen und See ein Glashaus gebaut hat. Der Steff erzählt von den kleinen Sünden, die beim Herrn Pfarrer ge­beichtet gehören. Er erzählt davon, wieso sein Vater gern mal narrisch mit ihm geworden ist und darum trauert, dass der Keller Steff keine Hackschnitzelheizung hat. Und er erzählt davon, dass man mit dem Königswobbler im Chiemsee ganz wunderbar fischen kann. Diese Flut an Geschichten vom Keller Steff gab's am Freitag (18. Nov 11) in der proppenvol­len Alten Kaserne. Ganz nach dem Motto "Pack ma's !" spielte der Kel­ler Steff fast drei Stunden. Und ließ sich zu drei Zugaben überreden. Liedermacher Michi Dietmayr spielte vor dem Keller Steff mit ein paar Klischees zu Mann und Frau, mit Witzeri unter der Gürtellinie und seiner Gitarre - das war nicht feingeistig, störte aber auch keinen, sondern ließ vielmehr manche vor Lachen das Bier verschütten.

Bei der Keller Steff Band sieht das schon anders aus: Es sind diese klei­nen Anekdoten, vorgetragen in feinster Chiemgauer Mundart, die den Keller Steff, seine Musik und seine Auftritte so sympathisch ma­chen. Meistens mit Blues paaren der Steff mit den stets ungekämmten Haaren und seine drei Musiker Chris Stöger, Franz Gries und Gerhart Zimmermann die Geschichten. Ein bisschen Rock'n'Roll ist dabei, dann wieder Folk, vielleicht noch ein Hauch Country - der Keller Steff sagt selber, dass sich sein Publikum aussuchen darf, was er genau zusammenmischt in seiner Musik. Wenn er dann dasteht, der Steff, mit Mundharmonika und Gitarre, dann ist das ein wenig so wie bei der Feier von guten Freunden, mit einem Kas­ten Bier. Es dauert keine zwei Minu­ten, bis man sich wohlfühlt bei den ganzen Geschichten, die man hört.

Ist das vielleicht sogar ein kleines bisschen Kabarett, was der Keller Steff da treibt? Eine Art von Kaba­rett, das sich von hinten anschleicht, aber plötzlich hier ist und man sich fragt: Wo kommt das denn plötzlich her? Wenn die ganze Alte Kaserne lacht - samt Keller Steff - weil er von Sachen erzählt, die einem selber auch passieren; dann ist das unsichtbares bairisches Kabarett, bes­ser als jede geübte und einstudierte Nummer, die immer gleich ist und irgendwann deswegen langweilig wird. Er zaubert mit den kleinen Alltagsdingen: mit dem verhagelten Tomatenhäusl, in dem noch Schne­ckenleichen liegen, und dem Rausch, der einen schon mal den Führer­schein kosten kann. Bei den Konzer­ten der Band wirkt das alles leicht und frei und ohne Zwang.

Außerdem ist der Keller Steff wohl der beste Beweis dafür, dass Bairisch der schönste Dialekt ist, den es gibt. Geahnt hat man das ja schon lang. Aber seit Freitag gibt es keinen Zweifel mehr.

NEWS - Keller Steff mit Meigel Gitarren
1.11.
2011

***** MEIGEL Gitarren *****

Franz u Steff spielen jetzt mit Gitarren von Gitarrenbau Meigel - ein Traum :)))

Stefan Meigel, Gitarrenbaumeister in Benediktbeuren, hat zwei Gitarren für die Keller Steff Band gebaut. Da Franz und Steff san begeistert - siehe auch Aktuelles unter www.gitarrenbau-meigel.de




Steffs Tasse