NACHLESE - Keller Steff Band in der Mälze
4.3.
2012

Da war das Zuhören das reinste Vergnügen

VON WERNER ENZMANN, MZ

KONZERT  Mit Liedern übers Angeln und Bulldogfahren, übers Beichten und Häuser­bauen brachten der Keller Steff und seine Band die rappelvolle Mälze zum Grooven. (24.2.)

REGENSBURG  Dass der Oberpfälzer ein eher zurückhaltender Menschen­schlag ist, darf als widerlegt gelten. Denn jetzt spielte der Keller Steff - ein Chiemgauer notabene - mit seiner vorzüglichen Band in der Alten Mälze­rei und jeder im dicht gedrängten Publikum sang aus voller Kehle mit, als es ums „Kaibeziang" ging, ums Bulldogfahren, den Blechschneck und andere kuriose Geschichten, erzählt im schönsten Bairisch.

Richtig aus der Reserve lockte der Keller Steff die Oberpfälzer. Mit seiner gut eingespielten Band macht er aus biografischen Geschichten und Szenen Stücke mit knappen, aber keineswegs oberflächlichen Texten und eingängigen Refrains, die sich in Null Komma nichts zu richtigen Ohrwürmern entwickeln. „Jeder ist anders, jeder ist gut“ – diese Textzeile könnte auch Keller Steffs Motto sein, denn er bringt alle zum Lachen und haut trotzdem (fast) keinen in die Pfanne.

Da geht es im schönsten Dialekt um die streitenden Großeltern und um merkwürdige Nachbarn, um elterliche Kritik an jugendlicher Lebensgestaltung, um Schule, Kirche, das Angeln und Motorsägen. Wenn der Keller Steff – was er gerne tut – etwas weiter ausholt, um die Geschichte hinter einem Lied wie Narrisch zu erzählen, wird deutlich, dass in ihm auch schau­spielerisches und komödiantisches Ta­lent schlummert.

Stücke wie das Spiritual "Hello Je­sus" oder der Blues „Hoocha Coocha" ranken sich um parodistische Szenen mit Dialogen auf der Bühne und leb­hafter Publikumsbeteiligung, an denen alle einen Riesenspaß haben. Vor allem und immer geht es aber um die Musik - und das bedeutet klare, ge­lungene Kompositionen zwischen Blues und Boogie, Soul und Reggae. Und es bedeutet eine großartige Band, die auf ihren akustischen Instrumen­ten einen kristallklaren, druckvollen Sound produziert und einfach mitrei­ßend gut spielt.

Natürlich steht Steff Keller als Sän­ger und Mundharmonikaspieler stets im Vordergrund, aber Gerd Zimmer­manns dynamischer Kontrabass und seine lebhafte Bühnenpräsenz, Chris Stögers perfektes Schlagzeug und Franz Gries' tragende, aber nie vorder­gründige Gitarre machen die Keller Steff Band richtig rund. Dies und dass die vier auch gesanglich ausgezeichnet harmonieren, machte das Zuhören an diesem Abend zu einem Vergnügen ­- sich wie das Publikum mitreißen zu lassen, noch viel mehr.

Auszug aus Artikel aus der Mittelbayrischen Zeitung vom 28.02.2012

(Der vollständige Artikel ist auch unter Presse abgelegt)

TV: "Narrisch" im Bayerischen Fernsehen!
25.2.
2012

Keller Steff & Band am 24.2 im Bayerischen Fernsehen in der 1. Folge von "Heimatsound". Mit dabei waren Claudia Koreck, die Global Kryner, 5/8erl in Ehr’n und Georg Ringsgwandl. Moderatoren: Birgit Denk und Sebastian Winkler.

"Biathlon Song" von Keller Steff & Band
22.2.
2012

Live-Premiere in Ruhpolding

Die Keller Steff Band freut sich auf die Live-Premiere ihres Biathlon Songs am 3. März bei der Biathlon WM 2012 in Ruhpolding - Kulturbühne. Den Songtext zum bayrischen Biathlon Song gibt es hier unter Presse und das VIDEO unter Media!

Winter iss - Bulldoghaum aufsitzn ! :))
15.2.
2012

Häkelmützen mit Bulldog !

(der Bulldog ist auf Segeltuch gestickt und aufgenäht)

De brauchst oiwei no bei der Kältn, ohne Bulldoghaum bist doch heit glatt aufgschmissn :)




Steffs Tasse