Nachlese - MAGIC-Werkstatt-Tour!
6.7.
2013

Danke an unsere Fans, an die Besucher und Handwerksbetriebe in Bad Wörrishofen, Seeon, Weiding, Hof, Kolitzheim, Thalmannsfeld und Kelheim - es war einfach MAGIC !

Magic-Pokale für 7 Magics !

... die Videos der Magic-Tour (oben bei Media > Videos)

und das brandneue MAGIC Video Keller Steff Band

Link: Interview: Julia von Radio Regenbogen mit'm Steff

NEWS - NACHLESE v. Konzert in Mindelheim
4.3.
2013

Ein „narrisch“ guter Abend

Verrückte Geschichten, verrückte Typen, verrückt gute Musik - oder kurz: die Keller Steff Band

Von Tina Schlegel

Mindelheim  Einen Abend mit der Keller Steff Band bedeutet knapp drei Stunden Intensität pur: verrückte Geschichten, verrückte Typen, verrückt gute Musik. Es ist zum „narrisch“ werden, so lautet auch der Name der neuen CD. Sänger und Gitarrist Stephan Keller ist ein mitreißend witziger Kabarettist, der sich gern selbst zur Zielscheibe seiner Witze macht.

Es geht um Arbeit, Liebe, Religion

Es habe „nichts rechts“ aus ihm werden wollen, da sei er halt Musiker geworden, erzählt er, ebenso von seinen Leseschwierigkeiten oder als es ihm das „Tomatenhäusl umgwachlt hod“. Die Geschichten sind haarsträubend komisch, die Pointen präzise gesetzt – der Keller Steff könnte einfach auch ein reiner Kabarettist sein. Seine Themen sind das Bulldogfahren, die preußischen Nachbarn, der berühmt-berüchtigte Grünstreifen für ein heimliches Stelldichein oder die Beichte an sich. Es sind alle Themen des Lebens vertreten: Arbeit, Liebe, Religion. Er selbst lacht gern (und ansteckend) – über die Situationskomik des ländlichen Alltags, seinen Bandkollegen Gerhard Zimmermann (am Kontrabass), der die „Oma und Opa“-Nummer so herrlich improvisiert, über das Publikum (aus Freude), das von der ersten Minute dabei ist (und „drei Mal so viel wie beim letzten Mal“).

   Sein Vater habe einmal zu ihm gesagt: „Sohn, es gibt Deppen und Indianer… ein Zelt hast Du nicht!“ Und bei allem, was Keller Steff aus seinem Leben erzählt, rückt man immer ganz nah heran an ihn, denkt „des stimmt ois“, der baut halt nun mal einen „Königswoppler“ und buddelt VW-Käfer aus dem Garten aus. Kurz: Er ist als Musiker, Geschichtenerzähler und Mensch auf der Bühne absolut authentisch.

   Wer nun aber glaubt, die Band lebe hauptsächlich von Charme und Witz, der irrt. Vor allem sind Keller Steff und seine Leute überzeugende Musiker. Sie bieten eine Mischung aus Rock und Country, mit Blues- und Groove-Elementen. Dabei stets mit einem stilsicheren Hang zur Übertreibung, wenn etwa Zimmermann am Kontrabass beim Spielen über sein Instrument klettert.

In der vierten Zugabe und damit im letzten Song des Konzerts stimmte die Band erstmals an diesem Abend auch ruhige Töne an mit dem Lied „Danz Marionetten, danz“. Es geht darum, man selbst zu bleiben, die Fäden des eigenen Lebens nicht aus der Hand zu geben. Eine wunderschöne Nummer, die Stephan Keller und Kollegen nach knapp drei Stunden kabarettistischem und rockigem Großprogramm musikalisch wie inhaltlich überzeugend gelang – und ausgesprochen gut zu Gesicht stand.

Bericht aus Mindelheimer Zeitung – 26. Februar 2013

SHOP - die CDs direkt vom KELLER STEFF
1.3.
2013

Bulldogfahrer    Narrisch

 

mit Flyer und Bulldog-Aufkleber! CDs auf Wunsch auch signiert!

 

NEWS - NACHLESE vom Konzert in Schönberg
23.12.
2012

  Angeln für Anfänger oder

  Ein Konzertabend mit dem Keller Steff

Schönberg.Jeder ist anders, jeder ist gut“, mit diesem Song starten die Chiemseer Burschen von der Keller-Steff-Band in gewohnt lässiger Manier ihr Konzert am Samstag (10.Nov) im Schönberger Kunst- und Kulturzentrum (KuK). Mit seinen unverblümt schnittigen Mundarttexten beschreibt der „Bob Dylan vom Chiemsee“ Episoden aus dem ländlichen Alltagsleben, die das bayerische Gemüt bis ins Mark treffen.

Als er im Kinderwagl lag, hat’s mal auf den Keller Steff draufgehagelt

Ob das jetzt der „hoizdammische Nachbar“ im Lied „Modorsog“ ist oder der Hagelsturm, der in „Naturgewalten“ sein selbst gebautes „Tomatenhäusl umgwachld hod“ -  viele im Publikum, jung wie alt, können sich damit identifizieren. Laut seinem Vater hat’s im Kindesalter mal auf den Steff draufgehagelt, als er im Kinderwagl lag. Das soll erklären, warum er so ist wie er ist. Eine weitere Erklärung dafür könnte aber auch sein, dass er als Fünfjähriger beim händischen Anlassen eines Bulldogs mit einer Kurbel rückwärts weg geschleudert wurde, weil sich sein Anorak in der Kurbel verfangen hatte.

Der Bulldog spielt in seinem Leben eine große Rolle, denn „damit nix passiert, braucht ma imma an Bulldogfahrer, der sei Handwerk ko!” Natürlich darf neben „Bulldogfahrer“ der andere Klassiker, nämlich „Kaibeziang“, nicht fehlen. In „Narrisch“ beschreibt er mit seiner unverwechselbaren Reibeisenstimme das Haare raufen des Vaters anlässlich seiner jugendlichen Eskapaden. Seine Musik ist eine Mischung aus Blues und Folk – getreu seinen Vorbildern John Lee Hooker und Bob Dylan. Aber auch eine Fredl-Fesl-Kassette hat er zwischendurch mal eingelegt und so seinen unvergleichlichen Sound gefunden.

Inzwischen kann sich der Vater über den beruflichen Erfolg seines Sohnes nicht mehr beschweren. Auch wenn er sich erst als Pistenraupenfahrer, KfZ-Mechaniker, Schlosser und Landschaftsgärtner ausprobiert hat, bis die Musik zum Geld verdienen reichte. Als Vorband und Bulldogfahrer der legendären „LaBrassBanda“, mit der er ab 2008 unterwegs war, schaffte er den Durchbruch. Doch inzwischen hat er sich quasi aus ihrem Schatten herausgespielt – auch mit der Mundharmonika, die er immer wieder einsetzt. Wer zu Ehren des großen Gerhard Polt bei der Bayerischen Kulturpreisverleihung auftritt, die letzte Woche in Erlangen stattfand, der hat’s geschafft!

A Fetzngaudi, brillant-kurzweilige Unterhaltung und die Lust auf mehr

In den Anekdoten zwischen den Stücken legt er ebenfalls „Polt-Qualitäten“ an den Tag – und zeigt den Zuschauern seinen selbst geschnitzten „Königswobbler“, einen „Angelhaken“ mit hundertprozentiger Erfolgsquote. Zum „Königswobbler“-Song liefert er den Grundkurs im Angeln gleich mit und ist froh, dass er bei den Waidlern nicht erst bei Null anfangen muss wie bei den Münchnern, wo sich schon mal eine Dame aus dem Publikum am „Wobbler“ verletzt haben soll. Wahrscheinlich kommen ihm seine Ideen beim Schippern auf dem Chiemsee, seiner Heimat, die er gegen nichts in der Welt eintauschen möchte.

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Der komplette Artikel mit Fotos ist unter Presse abgelegt.

Veröffentlicht von Stephan Hörhammer  12.11.2012  auf www.hogn.de




Steffs Tasse