Keller Steff Solo - Tourabschluss 2017"
16.11.
2017

   Fetzige und lustige Songs, aber auch leise und nachdenkliche Töne sind dabei

"A runde Mischung"

halt und zwischen den Liedern gibt's Anekdoten mit hohem Unterhaltungsfaktor! Do soagt da Hackschnitzl-Biber zum Oachkoada: "Kimmsd a zum Solo-Tourabschluss"

 

9.12. WENDELSTEIN - Jegelscheune

 10.12. EICHSTÄTT - Zum Gutmann

 

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Auszug aus Augsburger Allgemeine vom 18.4.2017 - Von Thessy Glonner


Musik, Mimik, Gestik


Der Keller Steff rockt den Ramminger Braustadel auf seine eigene urbayerische Art


A runde Mischung“ ist der Titel der brandneuen CD, die der charismatische Solo-Künstler mit vollem Stimm- und Körpereinsatz präsentierte. Bodenständig, gleichzeitig schräg, abgefahren cool und mit natürlichem Charme. Dazu erfreute der Mundart-Spezialist mit äußerst exzellenten Gitarren- und Mundharmonikaklängen.

Als ihm – auf den Tipp eines guten Freundes hin – klar geworden sei, dass in der heutigen Zeit „unbedingt Erotik mit im Spiel“ sein müsse, hatte Steff sich mit Enthusiasmus ans Werk gemacht. Da er dann jedoch über seinen eigenen Wortschatz erschrocken gewesen sei, und außerdem mangels jeglicher Englischkenntnisse für eine diskrete Verpackung seiner blühenden Fantasien, entschied er kurzerhand: „Musik, Mimik und Gestik reichen aus“.

So war’s dann auch, und das überwiegend jugendliche Publikum jubelte vor Vergnügen. „Es muss schwingen“, lächelte der fantasievolle Entertainer verschmitzt und erreichte ganz ohne Worte – aber sexy – den Höhepunkt seines Darstellungsvermögens. „Nach dieser Nummer bin ich immer total erledigt“, verriet er. Hochamüsiert und mitfühlend zeigten sich seine Fans auch beim Song vom „oreidiger Zeckan im Bauchnobe drin“ – von einer Zecke, die er beim Duschen im Bauchnabel entdeckte.

Seine Kreation „Narrisch“ findet er selbst offensichtlich zum Haareraufen, denn er zupfte und zerrte solange an seiner zunächst brav gebändigten Mähne, bis er entspannt, mit voller Lockenpracht dastand. Durch die vielen Jobs, die er schon ausgeübt hat, weiß Keller Steff wovon er spricht, wenn er behauptet: „Damit nix passiert, braucht’s an Bulldogfahrer“, und auch beim „Kaibeziang“ – einer Kälbchengeburt – war er schon mit dabei.

„Kaibeziang ja Kaibeziang, do miassad i liang, do kene mi ned wirklich aus, wir bring i grod des Kaibe raus?“ Zwischen seinen durchweg eigenen Songs gibt er herrlich skurrile Geschichten seines Lebens außerhalb der Bühne zum Besten. Wie die – über eine abenteuerliche Fahrradtour nach Venedig, um seinen Freund Tobi zu besuchen, der dort mit ausrangierten Booten vom Chiemsee einen florierenden „nichttüvgeprüften“ Tretbootverleih betreibt.

Seine Darbietungen sind vielschichtig, von rockig bis lyrisch sensibel, von lautem Mitklatschsong bis hin zur tiefgründigen Ballade, wobei „Kurvn“ mit „Pack dei Leb’n nei o, einfach a so“ nachdenklich stimmt. „Mit Traurigkeit Zeit verlor’n“ bei „Bin wieder frei“ birgt hohes Gänsehaut-Potenzial.

Der Keller Steff: Ein Ausnahmekünstler, der zum Abschied zu hören bekam, dass alle sich unbedingt ein weiteres Gastspiel mit ihm im Braustadel wünschen.

Nachlese: Keller Steff Band rockt Neumarkt
12.12.
2015

  Steff Keller produziert in

  Neumarkt ein Soundgewitter

    Auszug aus Neumarkter Nachrichten vom 30.11.2015

NEUMARKT - Mit einem furiosen Konzert brachte der Keller Steff mit seiner Band am Sonntag das Johanneszentrum zum Kochen. Der rockende Heimatmusiker vom Chiemsee begeisterte die Neumarkter mit neuen Liedern und altbewährten Stücken, unbändiger Spielfreude und kabarettistischen Einlagen.

    Der Gig in Neumarkt bildete den Abschluss der aktuellen, mittlerweile seit zwei Jahren andauernden Tournee. Doch von Tourmüdigkeit war bei Steff Keller und seinen Mitstreitern nichts zu spüren – im Gegenteil: „Vollgas, weil des musst ja genießen“, gab Keller als Parole des Abends aus.

    Das Erkennungslied vom Keller Steff durfte auch in Neumarkt nicht fehlen, gab der legendäre Eicher-Bulldog als stilisierte Zeichnung doch auch das Bühnenbild ab. Beim „Wanderlied“ bestätigte sich nicht nur „Zehn Bier, zehn Oa, der Rucksack is z’kloa“: Gerhart Zimmermann entlockte der Hammondorgel mit vollem Körpereinsatz ein wahres Soundgewitter – Schweinerock vom Feinsten.

    Zur Zugabe ging es ans „Kaibeziang“ – samt „lautem Geburtsmuh“ aus dem Publikum. Das anschließende Heavy-Metal-Gewitter, gefolgt von einer vom Bühnenrand gespielten Akustik-Version der Ballade „Marionetten“ zeigte noch einmal die musikalische Bandbreite der Band. 

MARTIN HERBATY

Nachlese: 3 Männer in Rothenstadt
11.12.
2015

  Nicht nur mit Gitarre,

  auch mit viel Witz

    Auszug aus OberpfalzNETZ.de 24.04.2015

Keller Steff, Michi Dietmayr und Roland Hefter bringen "Salute" zum Kochen


Rothenstadt. (lst)  Was passiert, wenn sich die drei erprobten Gaudi-Burschen Keller Steff, Roland Hefter und Michi Dietmayr mit Akustik-Gitarren bewaffnen und gemeinsam "aufspuin"?

Ganz einfach: Feinstes bayerisches Kabarett mit den "3 Männern nur mit Gitarre", die alle für sich selbst erfolgreich sind. "Das war absolut zum Sich-Wegschmeißen", lautete am Sonntagabend die einhellige Meinung des Publikums, das im rappelvollen Saal des Rockmusikclubs "Salute" begeistert war.

    Ausverkauft, nix geht mehr - hieß es vor dem Konzert. Erneut wurde für das Kabarett der "Salute"-Saal bestuhlt, was aber der Stimmung keinen Abbruch tat. Denn die Idee, die hinter "3 Männer nur mit Gitarre" steckt, ist einfach und brillant. Man nehme eine große Portion Witz und Spielfreude, beschreibe damit die kleinen Alltäglichkeiten des Lebens, stelle dazu Keller Steff, Roland Hefter und Michi Dietmayr - mal einzeln, mal als Trio - auf die Bühne - und fertig. Der Keller Steff, mit seinem ansteckenden Lachen und seiner enormen Bühnenpräsenz, sang unter anderem "Bulldog-Fahrer", "Narrisch" oder "Hutscha Gutscha". Hefter hatte den "Urlaub auf da Wiesn", "Mausi" oder "Es leben is eh scho schwer, etz kummst a no du daher" im Gepäck, Dietmayr präsentierte beispielsweise das "Liebeslied in Ost-Dur". Eines stand schließlich fest: Die drei Kabarettisten brillierten schon bei ihren Solo-Darbietungen und begeisterten die Besucher zum Höhepunkt der Veranstaltung als Trio

Nachlese: Keller Steff solo in Regen
10.12.
2015

  Im Keller heizte der

  Steff seinem Publikum

  so richtig ein

Auszug aus „Der Bayerwald-Bote“ vom 27.9.2015

 

"Friarts eich? Mi ned. I bin de Kälte gwohnt, i wohn aaf einer Baustell ohne Fenster". Keller Steff alias Steff Keller hatte keine Probleme mit der Temperatur im ehemaligen Bierkeller in der Pfleggasse. Die allermeisten Gäste auch nicht, sie kamen mit angemessener Kleidung und einer verfrorenen Dame half der Steff einfach mit seiner Jacke aus. Im Verlauf des Abends wurde im Keller sauber eingeheizt – von der Bühne herunter! Ab der ersten Minute sorgte das Multitalent für super Stimmung im Gewölbe, die Bandbreite seines Programms, von krachad bis sehr nachdenklich, authentisch und sehr natürlich, riss das Publikum mit.

    "Ihr seids iatz mei Versuchspublikum, de Stückl sand no ned ganz fertig" – auf Grund der absolut positiven Reaktionen wird Keller Steff sie wohl jetzt fertigschreiben. Neue Lieder aber auch seine bekannten Stücke wie den "Bulldogfahrer" und "Kaibeziang" hatte er dabei, die erste Stunde bis zur Pause verging wie im Fluge. "Iatz hobe a wenig überzong, oba mia daugts grod a so", entschuldigte sich Steff. Keiner nahm ihm das Überziehen übel. Auch nach der Pause konnte er die Kellergäste begeistern. Zwischen den Liedern gab er Anekdoten mit hohem Unterhaltungsfaktor zum Besten.

    Fetzige und lustige Stücke, aber auch leise und nachdenkliche Töne gab’s vom Keller Steff, bei einigen Songs war es mucksmäuschenstill im Keller. Nach rund zwei Stunden Programm nahte das Ende: "I sog iatz des is des letzte Liadl, dann gibt’s no a paar Zugaben, so moche des immer!" Und so hat er das auch im Postkeller gemacht der Keller Steff, trotzdem verging der Abend viel zu schnell. − sis




Steffs Tasse