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Weitere Bilder „Sag amal, bist NARRISCH, ja wos treibst denn?!“

Diese Frage musste sich der Keller Steff mehr als einmal anhören, als es sich so ergab kein „anständiges Leben mit Haus und Hackschnitzelheizung“  („Narrisch“) zu führen, sondern sein künstlerisches Multitalent zum Beruf zu machen. Er hätte ja ohne weiteres auch KFZ- Mechaniker, Schlosser, Landschaftsgärtner oder ähnliches  werden können, mit  seinen vielseitigen Interessen, Ausbildungen und selbstumgebauten Vehikeln. Gottlob wurde er nach vielen beruflichen Wirrungen und Irrungen dann doch Musiker und landete 2009 mit seiner ersten CD „Bulldogfahrer“ (Hit „Kaibeziang“) einen sauberen Überraschungserfolg.

 

Das jetzt erscheinende neue Album „Narrisch“ kommt im steten Zweitakt-Herzschlag eines selbstfrisierten Zündapp Mopeds daher. Der Keller Steff, selbst eher nicht frisiert, weiß, wie man mit Liedern wie „Heid oder morgn“ einen hohlen Zylinder aufbohrt, damit der Kolben (im Kopf und in der Seele) frei knattern kann.  Bei „Fliag mit mir zum Mond“ oder „Modorsog“ merkt man: der Sound seines Lebens ist der Beat eines Benz 200 D und nicht der eines schallgedämpften Luxus-BMWs Baujahr 2010. Das Album „Narrisch“ bringt ein Funkeln in den Augen mit und den Händedruck eines Glücksschmieds, der einen Büroangestellten mit Burnout fremdstartet.

 

 

Weitere Bilder Thematisch behandelt der Steff das Leben mit allen Höhen und Tiefen. Situationen, die er individuell durchgemacht hat, die aber auch jeder kennt: der pupertätsgeplagte  „Lehrbua“, der sich erst mal schwer tut mit dem Erwachsenwerden (aber dann doch die Kurve kriegt). Das haare-sträubende „Narrisch“ des Vaters (Herbert), dem die Rumschwänzerei des Sohnemanns gar nicht passt und darüber die Fassung verliert. Tiefe Lebensfreude spricht  aus zwei wunderschön ergreifenden Songs, dem  „1,2,3,4“ und der „Schene Zeit“. Ersterer erzählt vom Leben und von den verschiedenen Lebensentwürfen, die letztlich aber alle gleich enden. Der zweite vom Zuhören-können und dem Sich-Zeit-nehmen für die viele interessante Geschichten, die es im Leben gibt. „Fehler gmacht“ ist ein Plädoyer fürs Auch-mal-nein-sagen und das Zu-sich-mit-allen-Eigenheiten-stehen (siehe auch „Spiagl“). Und zu guter Letzt der Anwärter zum diesjährigen Wiesnhit „Rausch ghabt“, passend gefolgt vom „Flaschendeife“ und „Ross“ – der letzten Nummer des Albums, in der zum Schluss augenzwinkernd die Moralapostel von nebenan aufs Korn genommen werden.

 

Es geht um Selbsterlebtes, Alltägliches, Ärgerliches, Erfreuliches. Der Keller Steff singt optimistisch, poetisch, grad raus und schaut dabei auch unter die Oberfläche. Er sieht die Perle in der Auster des Moments, zeigt sie uns und lässt sie uns allen.

Die Texte sind auf alle Fälle süddeutsch und nicht nach der Schrift.

 

Der Stil?  Blues, Rock’n’Roll, Folk, Country – „Suachts es eich selber aus!“ Meister Eder würde sagen: „Die Jack Johnsons unter den bayerischen Bob Dylans“. Wollte man die Keller Steff Band musikalisch in eine Schublade stecken, so müsste es auf jeden Fall eine selbst geschreinerte sein.

 

 

Kompakt-Infos

Titel: Narrisch

Inhalt: 14 Tracks, 52:16 min

Label: Millaphon Records GmbH

Vertrieb: Broken Silence

Text und Musik: Stephan Keller

Musiker: Chris Stöger (Schlagzeug, Gesang)

Franz Gries (Gitarre, Gesang)

Gerhard Zimmermann (Kontrabass, Gesang)

Stephan Keller (Gesang, Gitarre, Harp)

 

Und das sagen Presse und Label:

„…Bayerische Lebensart musikalisch auf den Punkt zu bringen, ist nicht immer einfach. Entweder wird sie uns als naiver volkstümlicher Schlager oder mit leicht überhitzter Tradition als einzig wahre Volksmusik serviert. Dass es auch erfrischend anders und ohne Sendungsbewusstsein geht, zeigte die "Keller Steff Band" im ausverkauften Pfaffinger Gemeindesaal. Fast drei Stunden bot die Band aus Übersee am Chiemsee hervorragende Unterhaltung, eine Mischung aus Musikkabarett und echten Ohrwürmern, die es hoffentlich nie in die weißblaue Hitparade der Volksmusik schaffen werden. Denn dazu sind die Lieder zu rockig, die Texte zu intelligent und die Musiker einfach zu sympathisch….“

(OVB-Online – 14. Apr. 2011)

 

„…Ihr fetziger Rock ‚n’ Roll, der rasante Rockabilly, aber auch Blues und Reggae reißen einfach mit. Themen wie „Mera Lohn für d Krangaschwesta“ nimmt der Keller Steff direkt aus dem Leben. In „Hello Jesus“ verarbeitet er seine jugendlichen Erfahrungen übers Beichten so, dass sich jeder im Saal irgendwie wieder findet. Der „Bulldogfahrer“ ist inzwischen ebenso Kult, wie das Lied vom „Kaibeziang“, Die Texte des Keller Steff sind alles andere als banal. Wie ein groß gewordener Lausbub schafft er es, seine Sicht der Dinge zu erzählen…Die Reichenhaller sind jedenfalls restlos begeistert.

(Reichenhaller Tagblatt  – 10. Feb. 2011)

 

„Mit urigem Chiemseer Heimatdialekt, witzigen Geschichten und eingängigen Liedern vom Tomatenhäusl, Oachkater, Preußen als Glashausbauern sowie vom Telefondialog mit Dame, bei dem sich der Steff und die Zuschauer fast schieflachten, heizte die Keller-Steff-Band mit ihrem fetzigen Rock’n’Roll, Blues und Rockabilly-Spielarten dem Publikum ganz schön ein….“      (Augsburger Allgemeine  – 14. 3. 2011)

 

„Der Steff ist kein Revoluzzer, sondern ein feiner, freier Romantiker, der aber auch zulangen kann. Der  kann fast alles richten. Er richtet aber nicht über Leute und diese auch nicht aus, weil er wirklich ein Menschenfreund ist, obwohl das ein Scheißwort ist. Dieser ganze Typ mit seiner Band, sein strahlender Optimismus, seine Poesie der kleinen Dinge, die sauviel zusammenhalten, sind wie die Gegend aus der er kommt: Ein Splitter vom Paradies."

(Millaphon Records, Till Hofmann, 09.05.2011) 

 

 

Biographisches

 

Weitere Bilder

v. links Gerhart Zimmermann, Chris Stöger, Franz Gries und Keller Steff

 

Steff:

1.   Hauptschulabschluss, Lehre als Heizungsbauer (abgebrochen)

2.   Tiefgreifende Erfahrungen beim Fischen gesammelt

3.   „Quali“ nachgeholt!

4.   Lehre als Industriemechaniker

5.   Restaurieren von Old-Timern, speziell VW-Käfer. Krönung war ein, aus einem normalen Käfer, „selbst-geflextes“ VW-Käfer-Cabrio  mit spontaner Testfahrt (vollbesetzt) auf der Autobahn (… do is da Vadda dann echt NARRISCH worn).

6.   Zusammen mit’m Franzi „Geschäftsführer“ eines Flohmarktladens mit dem Namen HABEDIEHRE. War aber unrentabel, da die Kunden weit mehr "Müll" brachten als "Gebrauchtwaren" kauften und somit die Entsorgungskosten die Einnahmen weit übertrafen.

7.   Zivildienst, anschließend Testfahrten durch sämtliche Berufe( z.B. Flaschenabfüller, Fensterbauer, Maurer, Landschaftsgärtner, Prothesen-Macher Hilfsarbeiter, Prototypenbauer, Metallbetriebe aller Art, Seilbahnmonteur und Pistenraupenfahrer, Fliesenleger, LKW Fahrer, Umzugshelfer, Kurierfahrer, Schmied und Erotikschlosser, Hausmeister und Werkkundelehrer)

8.   Mittlerweile selbständig als Künstler im Bereich Metall! (Bau der Riesenmarionetten schon eineinhalb Jahre!)

9.   Außerdem: Lehre als Holzbildhauer (nach 2 Jahren Abbruch aus musikalischen Gründen)

10.  Und jetzt: Musiker, Texter, Komponist, jawoi 

 

Gerhart :

1.   Der Gerhart ist der Band-Psychologe
2.   Zugleich das Superhirn
3.   Und Organisationstalent
4.   Er war das zweite Mitglied der Keller Steff Band (nach dem Keller Steff) und hat dem Steff immer und immer wieder den Rücken gestärkt, wenn etwas mal total daneben ging.
5.   Er hat sicherlich einiges mit dem Keller Steff durchgemacht,
6.   Er war immer vom Projekt Keller Steff Band überzeugt!
7.   Oft mehr als der Keller Steff selbst!
8.   Mittlerweile ist er ein sehr, sehr guter Freund vom Steff!
9.   Außerdem ein cooler Hund und für jeden Spaß zu haben.

10.  Sowieso am Bass und auf der Bühne unschlagbar.

 

Franzi

1.   Den Franzi kennt der Steff schon seit seiner Lehrzeit.
2.   Franzi und Steff haben schon früher in einigen sehr komischen Bands gespielt ( Super Dorfband´s )
3.   Dann haben sie sich musikalisch entfernt. (Steff: „ ich war einfach zu schlecht als Musiker um was zu reißen!“)
4.   Der Franz war dann sehr erfolgreich mit einer Band unterwegs, aber der große Durchbruch blieb aus!
5.   Ein super Typ und sehr genau was das Gitarre spielen betrifft oft so genau das man ihm nicht folgen kann.
6.   Ein genialer Musiker und Songschreiber!
7.   Mittlerweile kann er von der Musik leben.
8.   Außerdem, ist er einfach saunett .
9.   „Franzi!, Jetzt sog hoid amoi wos!“
10.  Franzi: „ hm.“
11.  Genau!

 

Chris :

1.   Der hat wirklich gerade noch gefehlt.
2.   Ein Profi-Musiker wie ihn keine Band hat! ( Schlagzeugausbildung in New York!)
3.   Er hat das besondere etwas wenn er am Schlagzeug sitzt.
4.   Steff: „Ich kann nicht genau beschreiben was der Typ am Schlagzeug macht, aber es ist genial.“
5.   Er ist ein genauso durchgedrehter Typ wie der Rest der Band.
6.   Ein Zauberer am Schlagzeug und ein saulustiger Mensch.
7.   Unbekannte Verehrerin: „vom Aussehen her, voll gut, musikalisch eh“
8.   Außerdem: Es passt einfach
9.   Und: Es geht wos weida!

 

 

 

Damit nix passiert!

 

Weitere Bilder Damit nix passiert, brauchst an Bulldogfahrer“ - mit Sicherheit passiert was beim Bulldogfahrer alias Keller Steff. Vom Kabarett zum musikalischen Abend, so könnte man das Programm beschreiben. Seine eingängigen Songs über Bulldogfahrn, Kaibeziang oder über den Herrn Pillermann versprechen einen unterhaltsamen Abend. Mit Gitarre und Mundharmonika und seiner unverwechselbaren bayerischen Mundart nimmt er so ziemlich alles und jeden, am liebsten aber sich selbst auf den Arm. Mit dabei hat er neben seiner neuen CD die Musiker Gerhart Zimmermann am Kontrabass, Franz Gries an der Gitarre und Chris Stöger am Schlagzeug.

 

 

Frühgeschichte: Die erste musikalische Erfahrung konnte der Steff im Alter von vier Jahren in der musikalischen Früherziehung sammeln - er floh durch die Hintertüre der Musikschule! Der zweite Versuch seiner Mutter ihn musikalisch zu fördern: Blockflötenkurs 1. Klasse Grundschule - er floh durch den Umkleideraum! (Blockflöte ist bis heute verschollen)

Mit fünfzehn hatte er einen Fender-Verstärker mit Röhrenendstufe, eine E-Gitarre und gründete sobald die erste Band, deren Name aber in Vergessenheit geraten ist, ebenso wie Musik und Stilrichtung.

Seine Harp-Soli - egal wo sie dargeboten wurden - waren schon vor über 10 Jahren ein Genuß und so kam er durch einen glücklichen Zufall zu „Eastside Express“ – einer Rhythm´n and Blues-Band aus dem Chiemgau.

Nebenbei sammelte er erste spontane Erfahrungen auf verschiedenen Festivals mit Gitarre, Mundharmonika und einem kleinen kabarettistischen Soloprogramm.

 

EM-Tour 2008: Als „technischer Direktor“ und Bulldogfahrer (da Steff stellte 5 alte Mopeds aus  seiner Sammlung und den hofeigenen 15 PS Eicher Bulldog Bj.1953 zur Verfügung) ging da Keller Steff zusammen mit La Brass Banda auf die legendäre Bulldog – EM - Tournee zur Fußball EM-2008 nach Wien.

Bei den zahlreichen Auftritten war da „Keller Steff“ dabei auch als Ein-Mann-Vorband engagiert und sein „Servus – i bin’s, da Bulldogfahrer“ machte ihn später, mit seiner unverwechselbaren bayrischen Mundart, auch in der Münchner Kleinkunstszene bekannt.

 

Weitere Bilder Die Keller Steff Band wurde dann Mitte 2009 vom Steff - Gitarre,  Mundharmonika, Gesang und Geschichten - und den Musikern Gerhart Zimmermann am Kontrabass und Thomas Richter am Schlagzeug gegründet. Zwischenzeitlich war dann der Sepp Mü an der Trommel. Dann kam mit Franz Gries ein virtuoser Gitarrist dazu und Chris Stöger übernahm, ebenso gekonnt, das Schlagzeug.

 

Das erste Album „Bulldogfahrer“ spiegelt auch die musikalische Entwicklung in der Gründungsphase. Einige Songs aus dem Soloprogramm vom Keller Steff waren bereits fertig aufgenommen, da gewann die Keller Steff Band in München einen Bandwettbewerb und erhielt als Preis zwei Tage in einem Tonstudio. So wurden also die restlichen Songs für das Debütalbum „Bulldogfahrer“ mit der Band aufgenommen und fertig gestellt. Der letzte Titel ist aber nur als Gedicht auf die CD übernommen worden (die Zeit im Studio reichte einfach nicht mehr), wurde aber später in den Konzerten als „Motorsog“ gespielt und bekannt.

Die CD - Präsentation erfolgte dann am 15. Oktober 2009 im Schlachthof in München und am 13. November im Wirtshaus d’Feldwies in Übersee am Chiemsee vor hunderten begeisterten Zuhören.

 

Das zweite Album „Narrisch“ wird schon von vielen Musikfreunden seit langem sehnsüchtig erwartet, ist jetzt fertig aufgenommen und wird im Juli 2011 erscheinen.

,Die Präsentation erfolgt im Rahmen eines Open-Air-Konzertes der Keller Steff Band am 1. Juli 2011 auf dem Gelände der Wasserwacht in Übersee am Chiemsee.

 

Vierzehn Songs sind auf dem neuen Album, einige davon wurden schon auf  Konzerten gespielt, wie der Reißer „Soag amoi Bua, bist narrisch“, nachdem das Album auch benannt wurde, oder "Modorsog" und "1-2-3-4 heb di staad, ned dass di unter de Bierbank eine drat" oder der fetzige Auftakt „Fliag mit mir zum Mond".  Alle anderen Songs und Balladen aber sind brandneu – „de muaß ma einfach hörn“

 

Konzerte: Die eingängigen Songs über Bulldogfahrer, Holz- und Blechschnecken, über Mobilität oder Bauvorlieben auf unseren grünen Wiesen, über’s Fischen mit einem Königswobbler oder über’s Kaibeziang, bringen mittlerweile die Wirtshaussäle in ganz Bayern - und wer weiß wo noch überall - zum Singen und Tanzen. Ein Konzert der Keller Steff Band ist jedes Mal eine riesen Gaudi – für die Zuhörer und Fans, aber auch für die Band.

 

Booking: Seit April 2010 arbeitet die Keller Steff Band mit einer professionellen Booking Agentur zusammen, um die steigende Nachfrage nach Konzerten für die wachsende Fangemeinde erfüllen zu können. Es gibt viele Zuschriften von begeisterten Anhängern, darunter auch der kleine Philipp, der sich ein Kinderkonzert wünscht und auch schon einen Platz dafür im Garten, hinten bei den Hühnern, ausgesucht hat.


Steffs Tasse