CDs, T-Shirts versandkostenfrei!
Die neue, dritte CD der Keller Steff Band:
"langsam pressiert's"
keine Versandkosten - mehr Infos - einfach MAGIC :)
Die neue, dritte CD der Keller Steff Band:
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U.a. mit einem unplugged Werkstatt-Konzert der Keller Steff Band in sieben Handwerkstbetrieben in ganz Bayern - Eintritt frei!
Danke an die Magics in den Betrieben :)
einfach MAGIC !
Auf geht´s – pack mas, langsam pressiert´s fei echt !
Detaillierte Infos, Karten und weitere Auftritte: siehe Termine
Verrückte Geschichten, verrückte Typen, verrückt gute Musik - oder kurz: die Keller Steff Band
Mindelheim Einen Abend mit der Keller Steff Band bedeutet knapp drei Stunden Intensität pur: verrückte Geschichten, verrückte Typen, verrückt gute Musik. Es ist zum „narrisch“ werden, so lautet auch der Name der neuen CD. Sänger und Gitarrist Stephan Keller ist ein mitreißend witziger Kabarettist, der sich gern selbst zur Zielscheibe seiner Witze macht.
Es geht um Arbeit, Liebe, Religion
Es habe „nichts rechts“ aus ihm werden wollen, da sei er halt Musiker geworden, erzählt er, ebenso von seinen Leseschwierigkeiten oder als es ihm das „Tomatenhäusl umgwachlt hod“. Die Geschichten sind haarsträubend komisch, die Pointen präzise gesetzt – der Keller Steff könnte einfach auch ein reiner Kabarettist sein. Seine Themen sind das Bulldogfahren, die preußischen Nachbarn, der berühmt-berüchtigte Grünstreifen für ein heimliches Stelldichein oder die Beichte an sich. Es sind alle Themen des Lebens vertreten: Arbeit, Liebe, Religion. Er selbst lacht gern (und ansteckend) – über die Situationskomik des ländlichen Alltags, seinen Bandkollegen Gerhard Zimmermann (am Kontrabass), der die „Oma und Opa“-Nummer so herrlich improvisiert, über das Publikum (aus Freude), das von der ersten Minute dabei ist (und „drei Mal so viel wie beim letzten Mal“).
Sein Vater habe einmal zu ihm gesagt: „Sohn, es gibt Deppen und Indianer… ein Zelt hast Du nicht!“ Und bei allem, was Keller Steff aus seinem Leben erzählt, rückt man immer ganz nah heran an ihn, denkt „des stimmt ois“, der baut halt nun mal einen „Königswoppler“ und buddelt VW-Käfer aus dem Garten aus. Kurz: Er ist als Musiker, Geschichtenerzähler und Mensch auf der Bühne absolut authentisch.
Wer nun aber glaubt, die Band lebe hauptsächlich von Charme und Witz, der irrt. Vor allem sind Keller Steff und seine Leute überzeugende Musiker. Sie bieten eine Mischung aus Rock und Country, mit Blues- und Groove-Elementen. Dabei stets mit einem stilsicheren Hang zur Übertreibung, wenn etwa Zimmermann am Kontrabass beim Spielen über sein Instrument klettert.
In der vierten Zugabe und damit im letzten Song des Konzerts stimmte die Band erstmals an diesem Abend auch ruhige Töne an mit dem Lied „Danz Marionetten, danz“. Es geht darum, man selbst zu bleiben, die Fäden des eigenen Lebens nicht aus der Hand zu geben. Eine wunderschöne Nummer, die Stephan Keller und Kollegen nach knapp drei Stunden kabarettistischem und rockigem Großprogramm musikalisch wie inhaltlich überzeugend gelang – und ausgesprochen gut zu Gesicht stand.
Bericht aus Mindelheimer Zeitung – 26. Februar 2013
mit Flyer und Bulldog-Aufkleber! CDs auf Wunsch auch signiert!